"Hamburger Quartett sorgt für eine gelungene Konzertpremiere-Musikalische Reise in viele Stilrichtungen.
Köthen/MZ/glo. Am Sonnabend gab es erneut Bauarbeiten im neuen Köthener Johann-Sebastian-Bach-Saal.
Aber im Gegensatz zur Verwendung von klassischen Baustoffen wie Beton oder Metall wurden hier beeindruckende Gebäude aus Klängen errichtet - handwerklich perfekt, voller Phantasie und Ästhetik. Baumeister waren vor gut gefüllten zuschauerreihen die Musiker vom Hamburger Quartett ElbtonalPercussion.
.....Dabei sahen die vielen Instrumente auf der Bühne genau so aus, wie man die erwartet bei einem Percussionkonzert, ein Chaos aus dutzenden verschiedenster Instrumente wie dicken Pauken, exotischen Fasstrommeln, Marimba- und Vibraphonen. Aber natürlich machte es erst der Einsatz all dieser musikalischen werkzeuge durch die vier Hansetädter aus.
Und die überraschten mit einer faszinierenden reise durch alle stile von Klassik über Jazz bis hin zu Drum and Bass. Mal drehten sie richtig auf und wurden doch im nächsten Moment wieder ganz leise.
.....Dabei kam bei aller Leidenschaft und Ernsthaftigkeit auch der Humor nicht zu kurz. Von der lautstarken Bierpause bis zum akustischen Hochgenuss an weiß gedeckten Tischen gab es so einiges zu erleben. Bei der Auswahl der großenteils liedhaften und unerwartet melodiösen Stücke setzte das Ensemble übrigens gut zur Hälfte auf Eigenkompositionen.
Ganz offensichtlich kam auch das beim Publikum sehr gut an, und so wurde die Bemerkung der Hamburger, man könne sie ja auch mit nach Hause nehmen, mit einem geseufzten aber deutlich vernehmbaren "jaaa!" aus Damenmund kommentiert. Eigentlich hatte man ja die CDs gemeint, aber derartiger Zuspruch schmeichelt sicher in jedem Fall.
Und somit wurde nach der zweiten Zugabe in Form eines unter die Haut gehenden und von überraschend leisen Schlagwerktönen begleitetten Xylophonstückes ein hoch zufriedenes Publikum in die Nacht entlassen."
Mitteldeutsche Zeitung, April 2008
Köthen/MZ/glo. Am Sonnabend gab es erneut Bauarbeiten im neuen Köthener Johann-Sebastian-Bach-Saal.
Aber im Gegensatz zur Verwendung von klassischen Baustoffen wie Beton oder Metall wurden hier beeindruckende Gebäude aus Klängen errichtet - handwerklich perfekt, voller Phantasie und Ästhetik. Baumeister waren vor gut gefüllten zuschauerreihen die Musiker vom Hamburger Quartett ElbtonalPercussion.
.....Dabei sahen die vielen Instrumente auf der Bühne genau so aus, wie man die erwartet bei einem Percussionkonzert, ein Chaos aus dutzenden verschiedenster Instrumente wie dicken Pauken, exotischen Fasstrommeln, Marimba- und Vibraphonen. Aber natürlich machte es erst der Einsatz all dieser musikalischen werkzeuge durch die vier Hansetädter aus.
Und die überraschten mit einer faszinierenden reise durch alle stile von Klassik über Jazz bis hin zu Drum and Bass. Mal drehten sie richtig auf und wurden doch im nächsten Moment wieder ganz leise.
.....Dabei kam bei aller Leidenschaft und Ernsthaftigkeit auch der Humor nicht zu kurz. Von der lautstarken Bierpause bis zum akustischen Hochgenuss an weiß gedeckten Tischen gab es so einiges zu erleben. Bei der Auswahl der großenteils liedhaften und unerwartet melodiösen Stücke setzte das Ensemble übrigens gut zur Hälfte auf Eigenkompositionen.
Ganz offensichtlich kam auch das beim Publikum sehr gut an, und so wurde die Bemerkung der Hamburger, man könne sie ja auch mit nach Hause nehmen, mit einem geseufzten aber deutlich vernehmbaren "jaaa!" aus Damenmund kommentiert. Eigentlich hatte man ja die CDs gemeint, aber derartiger Zuspruch schmeichelt sicher in jedem Fall.
Und somit wurde nach der zweiten Zugabe in Form eines unter die Haut gehenden und von überraschend leisen Schlagwerktönen begleitetten Xylophonstückes ein hoch zufriedenes Publikum in die Nacht entlassen."
Mitteldeutsche Zeitung, April 2008
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